Category Archives: Recht & Finanzen

Rechtsschutz nach einem Verkehrsunfall

Es gibt inzwischen viele Rechtsschutzversicherungen, was aber nicht gleich heißt, dass alle gut sind. Ein Anwalt Verkehrsrecht Berlin oder ein Anwalt für Inkasso in Berlin ist nicht allzu einfach zu finden. Das Problem ist, dass es eine riesengroße Auswahl gibt, aber man nicht allen trauen kann.

was tun nach einem verkehrsunfall

Gerade nach einem Verkehrsunfall oder einer Kündigung kann man schnell Hilfe brauchen, wenn es vor Gericht geht. Mit der richtigen Rechtsschutzversicherung muss man sich dann auch nicht in die Schuldenfalle manövrieren. Generell ist es so, dass sobald ein Streit juristisch geklärt werden muss, wird es immer teuer. Es gibt hier kaum Ausnahmen und oftmals fallen mehrere Tausend Euro an. Aber worauf muss man überhaupt achten, wenn man sich eine Rechtsschutzversicherung sucht?

Eine solche Versicherung ist in vielen Fällen nicht unbedingt günstig. Andererseits sollte man aber auch nicht sparen, weil ansonsten viele Dinge erst gar nicht versichert sind. Damit man aber nicht viel mehr als 300-400 Euro bezahlen muss, sollte man im Internet Vergleiche anstellen. Es kommt auch immer auf die richtige Kombination an, da man schließlich einen Rundum Schutz braucht. Viele Verträge klappen nach dem Baukastenprinzip. Die wichtigsten Bereiche sind generell Beruf, Verkehr, Privatrecht und Wohnen.

Hier gibt es öfter mal Streitigkeiten, bei denen man unter Umständen einen Anwalt braucht. Man kann diese Bereiche auch ganz unterschiedlich kombinieren. Wenn man Ärger in der Arbeit hat braucht man zum Beispiel Arbeitsrechtschutz, allerdings gibt es diesen nur in einer Kombination mit einer Privatrechtsschutzversicherung. Man muss des Weiteren überprüfen, ob Teilbereiche nicht bereits anderswo mitversichert sind. Oft ist man nämlich versichert aber weiß es gar nicht. Generell sollte man eine solche Versicherung auch immer rechtzeitig abschließen und nicht erst dann wenn es zu spät ist.

Dann kommt die Versicherung natürlich nicht mehr für die Kosten auf. Generell ist es auch egal, ob man schuldig oder unschuldig ist – die Kosten müssen so oder so getragen werden. Oftmals stellen sich Versicherte die Frage, ob solche Versicherungen auch haften, wenn es um Geld geht. Alte Verträge boten hier oft noch Schutz, wenn Anleger falsch beraten wurden, allerdings ist dies heute nicht mehr so. Deshalb muss man sich auch wirklich alles ganz genau durchlesen und schauen, was man da unterschreibt.

Damit man nicht auf hohen Anwaltskosten sitzenbleibt, gibt es eine Deckungszusage von der Versicherung. In der Regel wird sich der Anwalt darum kümmern, allerdings weigern sich die Versicherungen manchmal auch zu zahlen. Hier hilft es aber immer, wenn man hartnäckig bleibt.

Was genau macht ein Inkassobüro?

Die Aufgaben eines Inkassodienstes

Inkasso ist das geschäftsmäßige Einziehung fremder Forderungen. Mit diesem einfachen Satz lässt sich definieren was Inkasso bedeutet. Ein Inkassobüro betreibt das Einziehen von Forderungen entweder als Dienstleistung für ein anderes Unternehmen, dass diese Tätigkeit ausgelagert hat oder es hat Forderungen eingekauft. Aus dieser übergeordneten Aufgabe ergeben sich eine Reihe von einzelnen Tätigkeiten, mit denen ein Inkassodienstleister auf täglicher Basis zu tun hat. Dabei kommuniziert das Inkassounternehmen auf vielen Kanälen mit den Schuldnern, immer mit dem Ziel einen raschen Erfolg zu erzielen.

Die Arbeitsweise eines Inkassounternehmens

In erster Linie hat ein Inkassounternehmen mit offenen Rechnungen zu tun, die zwar kaufmännisch angemahnt wurden, aber gerichtlich noch nicht geltend gemacht wurden. Zunächst wendet sich der Inkassodienst in der Regel mit einer schriftlichen Mahnung an den Schuldner. Darin wird dieser aufgefordert seine Schulden zu begleichen. Bleibt das schriftliche Mahnverfahren erfolglos, so hat ein Inkassounternehmen auch die Möglichkeit, ein persönliches Gespräch mit dem Schuldner zu führen. Dieses kann telefonisch oder auch in einem Treffen von Angesicht zu Angesicht geschehen.

Bleiben alle diese Maßnahmen fruchtlos und gelingt es dem Inkassobüro nicht, eine Einigung mit dem Schuldner zu erzielen, so kann es ein gerichtliches Mahnverfahren einleiten. Das Recht dazu hat es durch die Vertreterbefugnis, die sich durch die Zivilprozessordnung ergibt. Steht am Ende des gerichtlichen Mahnverfahrens der Vollstreckungsbescheid, so gehört es auch zum Aufgabenbereich des Inkassodienstleisters, diese im Rahmen einer Zwangsvollstreckung in die Tat umzusetzen. Das geschieht entweder durch einen Gerichtsvollzieher, der Vermögensgegenstände des Schuldners beschlagnahmt oder es wird versucht mit einem Pfändungs- und Überweisungsbeschluss die ausstehende Summe einzutreiben. In der Schweiz geht die Eintreibung der Schulden durch das Betreibungsamt zustatten. Hier kann das Inkassounternehmen ein Betreibungsbegehren online beantragen.

Welche Kosten fallen dabei an?

Für die erste Mahnung eines Inkassounternehmens, das im Auftrag handelt, dürfen dem Schuldner noch keine Mahngebühren berechnet werden, diese Kosten trägt in der Regel dann der Auftraggeber. Reagiert der Schuldner auf diese Mahnung allerdings nicht, so muss er die weiteren Mahnungen und auch die Kosten, die dem Inkassodienstleister im Zuge der Eintreibung entstehen, selbst tragen. Die Kosten sind gesetzlich geregelt und entsprechen den Kosten für einen Anwalt. Unabhängig davon kann es zu weiteren Vergütungen für das Inkassounternehmen kommen, die aber direkt zwischen diesem und dem Auftraggeber erfolgen und den Schuldner nicht betreffen. Dazu gehören beispielsweise die Erfolgsprovisionen.

Wie kann ein Unternehmen einen Inkassodienst beauftragen?

Im Zuge der Digitalisierung wird heutzutage häufig ein Inkasso online in Auftrag gegeben. Viele Inkassodienste bieten diese Möglichkeit auf ihrer Webseite an. Dort gibt es die Möglichkeit für kleine Unternehmen und auch Privatleute, die offene Forderungen eintreiben wollen, sich unverbindlich und kostenfrei zu registrieren. Dadurch erhalten diese Zugriff auf eine Datenbank und tragen dort ihre Forderungen und sonstige Daten ein. Anschließend besteht die Möglichkeit, alle Leistungen eines Inkassobüros schnell und unverbindlich zu nutzen. Dazu gehört etwa das Versenden eines anwaltlichen Mahnschreibens, selbst das gerichtliche Mahnverfahren kann online eingeleitet werden. Die Vorteile einer solchen Abwicklung über das Internet sind für den Auftraggeber der kleine zeitliche Aufwand sowie die geringeren Kosten und Provisionen, die sich aus der Digitalisierung ergeben.